Die Fußgängerzone bleibt für Radfahrer tabu. Bürgermeister Christoph Schwind (CDU) deutete gestern an, dass die Verwaltung keine Ausnahmen zulassen werde. Am Montag bat die Verkehrspolizei Radler zur Kasse: Sie verhängte insgesamt 49 Verwarngelder. Post von der Bußgeldstelle bekämen acht Radler. Lesen Sie mehr von ‘Da wird gutes Rad teuer’

Monthly Archive for Januar, 2007
Schicksal des Radsportes eng gekoppelt an Fortbestand von Radrennbahn und Frauenrundfahrt.
“Wir wollen ein guter Partner des Thüringer Radsport-Verbandes sein, was jedoch bedeutet, dass wir unsere eigenen Interessen als Ostthüringer Radsportbezirk offen artikulieren und um deren Durchsetzung ringen werden”, bringt Rolf Riemann als neuer Vorsitzender die künftige Arbeitsweise im Radsportbezirk auf den Punkt. Peter Gehrt, der als amtierender Vorsitzender den Bericht des Vorstandes gab, zog eine positive Bilanz für das Sportjahr 2006.
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WEIMAR. Der bündnisgrüne Stadtrat Rudolf Keßner hat sich auf ungewöhnliche Weise mit Fahrradfahrern in der Fußgängerzone solidarisiert. Bei einer Kontrolle durch die Verkehrspolizei-Inspektion Jena in der Schillerstraße erstattete er abgestraften Radlern vor den Augen der verdutzten Polizisten das Bußgeld.Keßner sah die Verkehrskontrolle in Weimars guter Stube als direkte Reaktion auf kontroverse Diskussionen jüngst im Stadtrat an. “Das war absurd”, beschrieb er die Situation in der Innenstadt. “Da verwarnen mehrere Beamte in einer fast menschenleeren Schillerstraße die Radfahrer. Und nachts, wenn die Container brennen, da sehe ich keinen Beamten.” Was der Stempelmacher für groteske Maßlosigkeit hält, dem wollte er auch grotesk begegnen. Er ging auf eine junge Frau zu, die soeben zähneknirschend zehn Euro gezahlt hatte und gab ihr den Geldschein demonstrativ zurück - aus dem eigenen Portmonee.
Bereits Ende des vergangenen Jahres haben die Einwohner von Bieblach und Roschütz von dem letzten Teilabschnitt des Fuß- und Radweges entlang der Thüringer Straße bis zur Anbindung an den Elsterradweg Besitz ergriffen. Und nicht nur sie - auch Radfahrer, Spaziergänger und Wanderer aus dem gesamten Stadtgebiet haben die Gelegenheit der frühlingshaften Witterung in den letzten Tagen ausgiebig genutzt, den dritten Bauabschnitt des langfristigen Vorhabens kennenzulernen.
Denn mit dem dritten Bauabschnitt verläuft nun der Radweg nicht nur wie einst geplant von der Alexander-Wolfgang-Straße in Bieblach-Ost bis nach Tinz, sondern bis zur Siemensstraße/Franzosenweg und hat hier Anschluss an den Elsterradweg, freut sich ganz besonders Stefan Prüger, Stadtplaner und Radverkehrsbeauftragter der Stadt. Damit sei auch die Anbindung an den überregionalen Radweg der Thüringer Städtekette und die Einordnung in die Endplanung des Geraer Radwegenetzes gegeben, so Prüger weiter.
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Fahrzeugführer erkennen Fahrradfahrer in der dunklen und nebligen Jahreszeit oft zu spät. Die Folge sind teilweise schwere Unfälle, die sogar tödlich enden können. In letzter Zeit häufen sich bei der Polizei die Beschwerden über schlecht beleuchtete Fahrräder. Deshalb der Hinweis, dass man mit Licht sicherer ans Ziel kommt.
Die milde Witterung sorgt offenbar für Zulauf im Downhill-Lager. Neben dem German Downhillcup soll es in diesem Jahr in Steinach auch ein 24-Stunden-Rennen geben.
Nico Thieme vom “Team Radioaktiv” aus Rudolstadt sagte, dass bereits konkrete Gespräche mit dem Geschäftsführer der Skiarena Gerhard Müller zu diesem Projekt stattgefunden haben und am Reglement gefeilt wird. Er informierte, dass die Steinacher offen für derartige neue Ideen sind und das 24-Stunden-Rennen garantiert eine ganz tolle Sache wird. Wahrscheinlich wird die Veranstaltung als Teamwettkampf ausgeschrieben. Details wollte der Saalestädter allerdings noch nicht verraten. Thieme informierte: “Wir sind im Gespräch mit Fachleuten und bemühen uns derzeit um die Konkretisierung des Regelwerkes.”















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