Ein weiteres Stück des Rinnetal-Rad- und Wanderweges bei Rottenbach wurde jetzt seiner Bestimmung übergeben. 650 Meter lang ist der Lückenschluß zwischen (Unter-)Rottenbach und Leutnitz. Somit sind in diesem Bereich drei Kilometer durchgängig nutzbar.
Für den 2005 fertig gestellten Abschnitt von Quittelsdorf in Richtung Rottenbach (Wasserbehälter) gab es Fördermittel vom Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gera in Höhe von 95.000 Euro. Für die restlichen 650 Meter bis (Unter-)Rottenbach (Rinnetalbrücke) wurden 2006 vom Wirtschaftsministerium 62.000 Euro zur Verfügung gestellt und vom Landkreis 10.000 Euro.
Referatsleiter Rainer Mooz vom Tiefbauamt des Landkreises lobte bei der Freigabe des neuen Abschnittes die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Dirk Rappmann von der Unteren Naturschutzbehörde gefiel besonders der Einklang des Radweges mit der Landschaft. Auf Anregung dieser Behörde entstanden auch zwei Biotope gleich neben der ungebundenen Deckschicht des Radwegeabschnitts. Zirka 85 Meter sind mit Asphalt gebaut.
Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Rottenbach, Volker Stein (CDU), betonte die Bedeutung des Radweges für die Umwelt. Anhand einer Schautafel erläuterte er den Fortgang der Fertigstellung des Rinnetal-Rawegs von Gräfinau-Angstedt im Ilmkreis bis zur Schwarzamündung bei Schwarza. Die insgesamt zirka 30 km lange Strecke ist die Verbindung vom Ilmtal-Radweg zum Saale-Radweg. Ein weiteres Teilstück von Leutnitz bis Watzdorf soll 2007/2008 gebaut werden.
Quelle: OTZ vom 1.12.2006















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