Anfang November 2006 hat sich die „Kommunale Arbeitsgemeinschaft Unstrutradweg“ gegründet. Nach mehr als vier Jahre andauernden Verhandlungen mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt wurde nun der öffentlich-rechtliche Vertrag vom Großteil der Unstrut-Anlieger unterzeichnet.
Vier Landkreise – der Unstrut-Hainich-Kreis, der Landkreis Sömmerda, der Kyffhäuserkreis und der Burgenlandkreis – engagieren sich in der länderübergreifenden Arbeitsgemeinschaft. Der Eichsfeldkreis beteiligt sich leider nicht an dem Zusammenschluss. Dafür könnten aber zahlreiche Städte, wie Bad Langensalza, Dingelstädt, Sömmerda, Artern, Rossleben und Wiehe mit ins Boot geholt werden.
Die Unstrut-Anlieger arbeiten bereits seit 1997 in einer Arbeitsgemeinschaft zum Wohle des Unstrutradweges zusammen. Damals gab es den Weg noch gar nicht. Mittlerweile ist er aber fast auf den gesamten 192 Kilometern von der Quelle bis zur Mündung der Unstrut befahrbar.
“Die Vereinbarung signalisiert deutlich, dass wir das Radfahren den Stellenwert einer wichtigen Ergänzung im Hinblick auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung unserer Region darstellt. Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass auch die letzten Lücken im Unstrutradweg schnellstmöglich geschlossen werden und dafür das persönliche Gespräch mit den betroffenen Gemeinden suchen.”, versicherte Landrat Harald Zanker. Im Unstrut-Hainich-Kreis muss der Abschnitt zwischen Dachrieden und Reiser noch ausgebaut werden.
Oberste Priorität der Arbeitsgemeinschaft wird es sein, den neuen Radweg mittels Komplettvermarktung bekannter zu machen und Tourismus-Service zu bieten. Zunächst soll der Weg beschildert werden. Außerdem wird über Logos und Anbindungen nachgedacht. Bis Ende 2007 soll der Weg durchgehend befahrbar sein.
Pressemeldung des Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis















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