Radwege und Tagestouren in Thüringen

Mit dem Rad zum Detscherfest in Saalfeld

Auf Initiative des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt wird sich die Region an Rennsteig und Saale mit einer Radsternfahrt in das Themenjahr FahrRad 2010 – Am besten in Thüringen einbringen. Das Themenjahr hat die Thüringer Tourismus GmbH ins Leben gerufen.

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Gemeinsam mit dem Rad

In diesem Jahr soll der Unstrut-Radwandertag seine Premiere erleben. Mehrere Institutionen im Unstrut-Hainich-Kreis bereiten das sportlich-familiäre Event vor, das Mitte Mai starten soll. Das Motto des ersten Radwandertages lautet “Ein Fluss - Zweirad - drei Wege”. Auf drei Themenrouten wird der Radwanderer in die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza geführt. Die Strecken betragen 15 und 40 Kilometer. Am Treffpunkt aller drei Strecken der Sternfahrt erwartet die Radler ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Ziel: Radweg auf Bahnstrecke ins Altenburger Land

Auf dem mehr als 300 Meter langen Viadukt könnten bald Radwanderer unterwegs sein. Foto: PF

Menschen aus Penig und der Region Altenburg machen sich für einen Fernradweg auf der stillgelegten Bahnstrecke Altenburg - Narsdorf stark. Die Initiative, die später einen Verein gründen will und weitere Mitstreiter sucht, stellt ihr Projekt am 18. Januar ab 19.30 Uhr im Gasthof “Quellenhof” in Garbisdorf öffentlich vor. Die neue Trasse soll den Städteradfernweg Eisenach - Altenburg mit dem Mulde-Radweg Zwickau - Bad Düben verbinden.

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Lückenschluss erfolgt für Rinnetal-Radwanderweg

Knapp 400 Meter lang ist das letzte noch unbefestigte Stück des Rinnetal-Radwanderweges in Königsee. Seit wenigen Tagen läuft nun der Ausbau mit einer Breite von 2,50 bis vier Metern vom Awo-Mehrgenerationenhaus bis zur Kreuzung Mühlbergstraße. Diese Unterschiede sind notwendig, um auch Anliegern eine entsprechende Zufahrt zu gewährleisten, so Johannes Hofmann vom Dezernat für Bauwesen. Lesen Sie mehr von ‘Lückenschluss erfolgt für Rinnetal-Radwanderweg’

Änderungen in der StVO zum 1. September 2009

Radweg Benutzung ist Pflicht

Radweg Benutzung ist Pflicht

Die bundesweit radverkehrspolitisch engagierte Initiative Cycleride (IC) weist auf wichtige Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) hin, die zum 1. September in Kraft treten.

Die wichtigste Änderung betrifft die Anordnung der Benutzungspflicht bei linkseitigen Radwegen. Diese Möglichkeit wurde 1997 trotz der evidenten Gefahren des “Geisterradelns” in die StVO eingeführt. Sie wird zwar bedauerlicherweise nicht wieder vollständig abgeschafft, aber wenigstens noch deutlicher als bisher auf seltene Ausnahmen beschränkt. Linkseitige Radwege können nun durch das Zeichen “Radfahrer frei” freigegeben werden. Diese Radwege müssen aber nicht benutzt werden. Damit fallen für die Straßenverkehrsbehörden auch Zwänge weg, eine Benutzungspflicht aus rein formalen Gründen anzuordnen.
Dies ist deswegen von großer Bedeutung, weil das Befahren linksseitiger Radwege eine der Hauptursachen für Fahrradunfälle ist. Oft sei Radlern gar nicht bewusst, wann das Linksfahren verboten, erlaubt oder vorgeschrieben ist. Die IC hofft auf eine zügige Umsetzung des neuen Rechts durch die Kommunen, weil damit viele schwere Unfälle vermieden werden können.

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